Klangschalen
Alte, antike und neu gefertigte Schalen aus Nepal, Tibet und Indien
Der Ton und die Schwingung einer Klangschale hängen von der Zusammensetzung der Metalle ab, von ihrer Form und von der Stärke des Randes. In der Regel werden zwischen fünf und zwölf, häufig sieben verschiedene Metalle verarbeitet — wie viele, richtet sich nach dem Herstellungsgebiet.
Genau deshalb lässt sich eine Schale nicht nach einem Foto auswählen. Im Showroom können Sie die Bauformen unmittelbar nebeneinander hören und vergleichen.
Bauformen und Herkunft
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Tibetische Klangschale Handgearbeitet, meist in hoher getriebener Form. Sehr obertonreich mit langem Nachklang. Von etwa 300 g bis 12 kg. Häufig mit Mantras, Buddhas oder Taras graviert. Mischung aus zwölf Metallen.
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Nepalesische Klangschale, hoch Handgearbeitet und getrieben. Sehr obertonreich mit langem Nachklang. Golden glänzend, in „black and gold“ oder in matteren Gold- und Messingtönen. Von etwa 300 g bis 15 kg. Mischung aus zehn Metallen.
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Nepalesische Klangschale, flach Handgearbeitet in flacher Assam-Form. Der Klang ist weiter und ausladender als bei den hohen Schalen. Selten über 1 kg. Auch alt und antik erhältlich. Mischung aus zehn Metallen.
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Indische Klangschale, hoch Gegossen, hohe schüsselförmige Bauform. Meist kleinere Schalen von etwa 130 bis 500 g, sehr kompakt, mit klaren hellen Tönen. Mischung aus sieben Metallen.
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Indische Klangschale, flach Gegossen in flacher Assam-Form. Klare helle Töne, im Klang etwas ausladender als die hohe Form. Mischung aus sieben Metallen.
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Tibetische Gebetsschale Eine Sonderform: gegossen, nach oben verjüngend, meist dickwandig. Von etwa 200 g bis 1,5 kg, mit klaren hellen Tönen. In vielen Farben und Varianten, meist verziert oder graviert. Mischung aus sieben Metallen.
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Antike Klangschale Handgearbeitet in allen erdenklichen Formen, aus den Ländern des Himalaya-Gebietes — Tibet, Nepal, Nordindien.
Warum alte Schalen etwas Besonderes sind
Klangschalen wurden hergestellt, seit Menschen Metalle verarbeiten, und sind im gesamten östlichen Kulturbereich nachweisbar. In Tibet dienten sie über Jahrhunderte auch als Essgeschirr: das Essen wurde mit Mineralstoffen aus den Metall-Legierungen angereichert.
Als dieser Zweck entfiel, wurde die Herstellung der alten Schalen weitgehend eingestellt. Ende der 1950er Jahre flohen viele Tibeter nach Nepal, wo sie Schalen antrafen, die ihren eigenen ähnelten — daraus entstand der Handel mit dem Westen. Das handwerkliche Wissen ging dabei weitgehend verloren.
Seit einiger Zeit fertigen Handwerker die Schalen wieder nach alter Tradition. Die Qualität unterscheidet sich dabei erheblich. Das ist der Grund, warum wir uns Zeit für die Auswahl nehmen.
Klangschalensets
Ein professionelles Set besteht nicht einfach aus mehreren guten Schalen. Die Instrumente müssen klanglich aufeinander abgestimmt sein, sich sinnvoll ergänzen und zum jeweiligen Anwendungsbereich passen — für Klangmassage, Klangtherapie und Klangerlebnisse.
Dafür braucht es Erfahrung, ein geschultes Gehör und die Möglichkeit, unterschiedliche Kombinationen gemeinsam zu erproben.